Warum einen Hochdruckreiniger kaufen?

Warum einen Hochdruckreiniger kaufen? Für diese technischen Reinigungsgeräte gibt es zahlreiche Einsatzmöglichkeiten.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für einen Hochdruckreiniger.
Natürlich kann eine verschmutzte Terrasse auch mit Schrubber, Mob und Gartenschlauch gereinigt werden. Staub und wenig Dreck lassen sich so auch mit einiger Geschwindigkeit von Veranden, Gehwegplatten, Holzböden oder Gartenmöbeln beseitigen und meist reicht das aus dem Gartenschlauch plätschernde Wasser durchaus aus.

Allerdings sind Hochdruckreiniger durchaus nützliche Hilfsmittel, wenn es um die Reinigung größerer Flächen geht. Eine kleine Terrasse mal eben mit einem Gartenschlauch und Schrubber sauber zu wischen, das mag ja noch angehen. Ist die Terrasse aber größer und hat man auf der Liste auch noch andere Dinge wie Garagenvorplätze, Holzböden, Gartentrittplatten und natürlich auch noch Gartenmöbel oder Fahrzeuge vom Fahrrad über Moped bis zum Auto, spätestens dann macht die Anschaffung eines Hochdruckreinigers Sinn (Auto waschen mit dem Hochdruckreiniger).

Wie Hochdruckreiniger arbeiten

Hochdruckreiniger arbeiten mit einem einfachen Prinzip. Bei einem Gartenschlauch kommt das Wasser mit dem gleichen Druck aus der Leitung, wie am Hahn. Mit Düsen lässt sich zwar der Druck etwas erhöhen, aber eben nicht so stark wie bei einem Hochdruckreiniger. Hier wird das Wasser mit Hilfe einer Pumpe unter Druck gebracht. Mit diesem Druck kommt das Wasser als Strahl oder auch Flächig je nach Zubehör und Einstellung aber mit hoher Geschwindigkeit aus der Pistole, Lanze oder anderem Zubehör. Der Druck hilft Oberflächen auch von hartnäckigen Verunreinigungen zu befreien. Meist verbraucht ein Hochdruckreiniger dabei sogar weniger Wasser als eine bei einer Reinigung per Gartenschlauch nötig wäre. Allerdings hat der Druck auch seinen Preis. Der Wasserstrahl ist meist so scharf, das es nicht nur zu Beschädigungen kommen kann, sondern eben auch eine erhöhte Unfallgefahr besteht.

Hochdruckreiniger Varianten

Hochdruckreiniger gibt es in verschiedenen Varianten. Einfache Geräte erhöhen nur den Druck des Wassers. Reinigungsmittel müssen separat aufgetragen werden. Bei anderen Geräten gibt es bereits einen Tank für Shampoo oder anderes Reinigungsmittel. Dann unterscheiden sich die Geräte noch dadurch, ob nur mit kaltem Wasser gearbeitet wird oder das Wasser im Reiniger aufgeheizt wird. Mit heißem Wasser lässt sich eine deutlich bessere Reinigungsleistung erzielen, für die meisten Arbeiten am Haus dürfte aber ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger durchaus ausreichend sein.

Unterschiede gibt es auch noch bei der Klassifizierung. Je höher der mögliche Arbeitsdruck (angegeben in Bar) in Verbindung mit der Fördermenge, desto besser ist die Reinigungsleistung des Geräts. So fangen Hochdruckreiniger der Mittelklasse bei etwa 150 Bar und einer Fördermenge ab 400 Liter pro Stunde an. Professionelle Hochdruckreiniger arbeiten da bereits ab 1500 Liter pro Stunde. Es gibt auch noch Höchstdruckreiniger für den industriellen Bereich, hier werden Oberflächen bei über 2000 bar Wasserdruck bearbeitet.

Wasserdruck und Wasserdurchlauf müssen stimmen

Für eine optimale Reinigungswirken ist neben dem Wasserdruck auch eine hohe Wassermenge nötig. Das Wasser in Verbindung mit dem Druck erreicht eine möglichst hohe Prallkraft und diese löst den Schmutz und transportiert diesen auch ab (Schwemmleistung).

Zubehör für den Hochdruckreiniger

Für Hochdruckreiniger gibt es inzwischen auch einiges an Zubehör. So ist eine Dreckfräse (auch Rotordüse) praktisch, wenn hartnäckige Verkrustungen gelöst werden sollen. Allerdings sollte eine Dreckfräse nur mit Bedacht eingesetzt werden, da diese natürlich auch eine hohe zerstörerische Kraft auf empfindliches Material ausüben kann. Bei empfindlichen Materialien solle eher mit einer Flachstrahldüse oder speziellen Flächenreinigern gearbeitet werden.

Und auch für die Autwäsche gibt es pasende Bürsten, die den Lack nicht in Mitleidenschaft ziehen. Auch Felgenreinigung und Scheibenwäsche werden hiermit zum Kinderspiel.

Hochdruckreiniger können auch zerstörern

Um zu putzen bzw. zu reinigen und nicht zu zerstören sollte bei neuen Geräten folgender Hinweis beachtet werden: Lieber erst aus einiger Entfernung an das zu säubernde Objekt heranarbeiten. Und lieber zunächst in einem flacheren Winkel beginnen. Den Druck erhöhen kann man immer noch, wenn etwas kaputt ist, lohnt sich aber die Reinigung meist nicht mehr. Sicherer Umgang mit dem Hochdruckreiniger.

Hochdruckreiniger gibt es heute schon für wenig Geld. Zwar ist bei den preiswerten Geräten der Unterklasse weder die Druckzahl noch der Wasserdurchlauf für wirklich anspruchsvolle Arbeiten ausreichend, wer aber nur die Terrasse reinigen möchte, ein paar Gehwegplatten sauber halten will und ab und an mal einen Gartenzaun, ein Garagentor abspritzen möchte, ist mit diesen Geräten meist bereits gut bedient. Auf der sicheren Seite ist man im privaten Gebrauch aber spätestens bei Hochdruckreinigern aus der Mittelklasse. Wenn dann noch das Zubehör stimmt, ist das Arbeiten mit dem Hochdruckreiniger zwar immer noch Putzen und Saubermachen, aber die Arbeit ist zumindest effektiv und geht schneller von der Hand als mit Schrubber und Gartenschlauch.
Siehe auch Kauftipps Hochdruckreiniger.

Mehr Infos Warum einen Hochdruckreiniger kaufen?

Nützliches Zubehör für den Hochdruckreiniger

Für den Hochdruckreiniger lässt sich natürlich auch das eine oder andere Zubehör kaufen. Vor allem Waschbürsten sind praktisch bei der Autoreiniger und wer eine große Terrasse hat, wird gerne zum Flächenreiniger greifen.
Nützliches Zubehör für den Hochdruckreiniger



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